torsdag 28 april 2016

Film

Um unseren Überblick zu verbessern haben wir den Film Metal - A Headbanger's Journey gesehen. Nächste Woche werden wir diskutieren, was den Film eigentlich über die folgenden Themen sagt: Metal & Gender, Metal & Jugend, Metal & Klasse, Metal & Religion, Metal & Gesellschaftskritik... Vor allem werden wir aber die Frage stellen, um die es eigentlich geht in dem Film: Warum ist Metal gleichzeitig ein so populäres und ein so kontroverses Phänomen?

fredag 22 april 2016

Was könnten wir erforschen?

Zur Vorbereitung auf die zweite Sitzung im Metal Seminar hat sich jeder Teilnehmer Metal angehört und ein Musikstück das ihm gefällt mitgebracht.Wir möchten anhand dieser Lieder herausfinden, welche Forschungsfragen wir näher untersuchen können. Hierfür stellen wir nach jedem vorgestellten Lied mögliche Untersuchungsfragen.
Wir beginnen mit „Deconstruction“ von Witchcraft, einem gesellschaftskritischen Track aus dem Bereich Stoner, Doom Metal. Was kann man anhand dieses Liedes untersuchen? Was ist daran typisch skandinavisch?
Als zweites hören wir aus dem neuen Album von Nightwish das Lied „Shudder before the beautiful“. Uns fällt auf, dass diesmal eine Frau singt. Nightwish ist genaugenommen keine skandinavische Band, da sie aus Finnland kommt. Was ist Skandinavien wenn es um Metal geht? Dänemark gehört geographisch zu Skandinavien, doch im Metal spielt Dänemark kaum eine Rolle. Fest steht, geographische Begriffe gelten nicht immer, wenn es um Musik geht. Sehen Metal Frauen in Skandinavien anders aus als in anderen Ländern? Was ist eigentlich eine Band aus Skandinavien? Reicht es wenn der Gründer Skandinavier ist oder muss die ganze Band aus Skandinavien kommen?
Als nächstes hören wir „Nordenvind“ von der dänischen Band Bersærk. Das Lied wird auf Dänisch gesungen und soll den Kampfstil der Wikinger wiederspiegeln. Finden das auch Leute interessant, die kein Dänisch verstehen können? Wie gebrauchen Metal Bands Mythologie in ihren Liedern?
Danach hören wir „The Edge“ von der färöischen Band Týr. Auch hier geht es um Wikinger. Die Musiker spielen mit den Sprachen. Die englischen Passagen sind eher allgemein gefasst, die Passagen auf färöisch bilden den Kern der Geschichte, die Saga.
Wir stellen uns die Frage ob Metal auch politisch ist. Die schwedische Band Deathening kritisierte in einem Video die Bürgerwehr „Soldiers of Odin“ und nennt diese Gruppe rechtsradikal. Heute ist Metal politisch, doch früher war es das nicht. Wir hören „No Pasaran“ von Deathening. Metal war schon immer die Musik der Unangepassten. Soweit der Mythos. Ist das wirklich so? Wer hört heutzutage Metal?
Dann hören wir „My twin“ von der schwedichen Band Katatonia. Das Lied handelt um Trauer und ist laut Band dem Subgenre Gothic Funeral Metal zuzuordnen. Es gibt sehr viele Genres und noch mehr Subgenres. Welche Genres sind in Skandinavien verbreitet? Gibt es bestimmte Regionen in denen ein Genre verbreiteter ist als in anderen?Beim Suchen von Genres fällt uns White Metal auf. Fast alle kennen Black Metal, aber von White Metal haben nur wenige gehört. Daraufhin hören wir uns einige kurze Liedausschnitte aus dem Bereich White Metal an. White Metal ist christlicher Metal.
Zum Schluss hören wir „Dunkelheit“ von Burzum, einer norwegischen Black Metal Band. Der Musiker Varg Vikernes saß im Gefängnis, weil er einen anderen Musiker tötete und nachweislich drei Kirchen in Brand steckte. Wir stellen fest: Im Metal geht es nicht nur um Musik.
Wir haben in dieser Sitzung einige mögliche Untersuchungsfragen gefunden.Wir wollen uns auf jeden Fall mit der Mythologie im Metal beschäftigen, wir möchten herausfinden wie die Metalszene aussieht und uns mit Black Metal aus Norwegen beschäftigen.

onsdag 13 april 2016

Der Anfang...

Heute fing das Seminar "Schwedischer Heavy Metal" (Institut für Skandinavistik, Westfälische Wilhelms-Universität in Münster) an. Nach einer Präsentationsrunde wurden die Grundideen des Seminars vorgestellt:
1) Wir werden das Seminar gemeinsam gestalten.
2) Das Modell für das Seminar ist der Forschungsprozess.
Diese Ideen wurden diskutiert. Wie können eigentlich Forschungsprozesse aussehen, und was könnte es bedeuten, ein Seminar wie ein Forschungsprozess zu gestalten?
Wir beschlossen mit etwas relativ konkretes anzufangen: Jeder Seminarteilnehmer wird ein Phänomen das etwas mit skandinavischem Metal zu tun hat – ein Lied, ein Genre, eine Debatte usw. – mitbringen und präsentieren. Dadurch bekommen wir einen Überblick über den skandinavischen Metal und können anfangen über relevante Fragestellungen nachzudenken.
Schweden und Norwegen sind Heavy
Metal-Grossmächte. Der Vorreiter King
Diamond is aber Däne...
Danach werden wir die bestehende Forschung über (den skandinavischen) Metal besichtigen. Welche Fragestellungen interessieren den Forschern? Welche Theorien und Methoden verwenden sie in der Analyse?
Es wurde observiert dass die Seminarteilnehmer unterschiedliche Studienhintergründe haben und dass ihr Wissen über Metal unterschiedlich ist. Das ist eine Stärke des Seminars, und wir müssen versuchen diese Vielfalt zu nutzen.
Wir diskutierten falls wir nur eine Fragestellung untersuchen sollen, oder falls wir uns mit mehrere Themen beschäftigen können. Dieses musst nicht sofort festgelegt werden. Doch spricht die Vielfalt under den Seminarteilnehmern dafür, dass wir versuchen sollten, eine Vielfalt von Phänomenen aus unterschiedlichen Perspektiven, zu untersuchen.