måndag 9 maj 2016

Nachbesprechung des Filmes und Themenfindung

In der vierten Sitzung unseres Seminars, die hauptsächlich mit der Nachbesprechung des Filmes und der Themenfindung gefüllt war, haben wir zuerst anmerken müssen, dass für uns wichtige Genres im Film nicht behandelt wurden. Metal - A Headbangers Journey behandelte oberflächlich die Genres, jedoch wurde vieles ausgelassen, was für uns interessant gewesen wäre, sodass wir ihn in der Hinsicht als nicht ausreichend informativ für unser Seminar ansehen konnten, abgesehen davon, dass er 2006 veröffentlicht wurde und deshalb zu alt für die direkte Anwendung auf den Metal der heutigen Zeit ist.Der Regisseur und Interviewer Sam Dunn behandelte nicht den Pagan Metal, welcher in Skandinavien sehr weit verbreitet und für uns aufgrund der wikinigerrelatierten Texte interessant ist, genausowenig wie viele andere Genres, beispielweise den Progressive Metal, welcher mit Opeth mit einem der größten Vertreter des Genres in Skandinavien aufwartet.
Desweiteren beschäftigte uns die Textanalyse, welche in Zukunft ebenfalls ein Hauptthema des Seminars sein wird. Was wird in den Texten behandelt? Kann Death Metal auch textlich wichtig sein, obwohl man nichts versteht? Was finden Fans des Metal an unverständlichen Texten so interessant? Und wieso behandeln gerade die Skandinavier ihren kulturellen Hintergrund der Wikinger so intensiv im Metal?
Auf einige Details der gesellschaftlichen Anerkennung im Metal gingen wir ebenfalls ein, mit der Hauptfrage: Ist der Metal in der heutigen Zeit verpöhnt oder ist das ein Relikt aus "alter Zeit"?
Eine Meinung aus den Anfängen der Musikrichtung wurden im Film angesprochen: Der Metal sei in seiner Agressivität schlecht für die Jugend und würde zu Verrohung und einem Werteverlust der zukünftigen Generation führen, jedoch ist diese These von uns widerlegt worden: der Metal sei zwar immer noch ein Genre der Randgruppen und Außenseiter, früher von der jungen Arbeiterklasse gehört, sich heutzutage aber durch alle Schichten ziehend, käme er immer weiter im Zentrum der Gesellschaft an und wäre somit nicht nur für ein junges Publikum ansprechend, sondern käme auch bei älteren Leuten teilweise immer noch, andererseits aber auch seit Kurzem gut an.
Im letzen Drittel der Sitzung beschäftigten wir uns dann mit der Themen- und Forschungsliteraturfindung. Unsere Suche war nicht von besonderem Erfolg geprägt, jedoch hat uns der Titel: Hold the heathen Hammer high von Stephen P. Ashby und John Shoffueld zugesagt, sodass wir beschlossen ihn ab der nächsten Sitzung näher zu behandeln. Der Titel des Artikels ist ebenfalls der Name eines Liedes der Band Týr, weshalb er auch einige Kursteilnehmer ansprach.

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